Feedback Anwendungs-bericht

Theres Scheiwiller, Amriswil

Gerne erinnere ich mich an diesen intensiven, lehrreichen MindMapping Kurs zurück.

Ich habe versprochen, meine ersten Erfahrungen mit den Schulkindern mitzuteilen. Ich nehme es vorweg: Fast alle sind begeistert von den Möglichkeiten, die MM ihnen bietet. Es gibt aber auch solche, die (noch) nicht so recht warm geworden sind. Allen Kindern gefallen fertige MMs, weil sie so schön farbig sind!

Gleich am ersten Tag nach den Sommerferien liess ich die 2./3. Klassler ein MM schreiben und zeichnen mit dessen Hilfe sie dann ohne etwas zu vergessen über die Ferien erzählen konnten. Die 2.Kl.waren fasziniert davon, dass man auch Zeichnungen verwenden durfte/musste, da sie noch nicht sehr schreibgewandt sind.

Diese MM zeigte ich dann am Elternabend. Die Eltern erkannten ihre Ferien wieder und konnten kaum glauben, wie geschickt und übersichtlich ihre Kinder diese 5 Wochen dargestellt hatten.

Wir behandelten in diesem Quartal das Thema "Schmetterlinge". In kleinen Tranchen erzählte ich den Kindern viel Wissenswertes über diese Tiere. Jedesmal erweiterten wir gemeinsam ein MM. (jedes Kind hatte ein eigenes Blatt) Ich versprach ihnen, wenn wir dieses Thema abgeschlossen hätten, könnte jedes von ihnen ohne vorher viel zu üben, alles Behandelte locker vortragen. Es klappte prima. (Ich weiss zwar schon, dass MM etwas ganz persönliches sein sollten, aber ich dachte mir, bis die Kinder mit der Methode etwas vertraut sind, könnte ich es so versuchen!)

Die 3. Kl. durften einen Vortrag über ihren Lieblingsschmetterling vorbereiten. Dazu mussten sie aus Fachbüchern Informationen heraussuchen und ein MM erstellen. Die grösste Schwierigkeit war, wie könnte es anders sein, geeignete Schlüsselwörter zu finden. Nach dem Vortrag sagten mir einige Kinder, sie hätten viel weniger Lampenfieber gehabt, weil sie ja alle Notizen auf einem Blatt vor sich hatten und nicht lange brauchten, die einzelnen Wörter zu lesen. Ein voller Erfolg!

Ich selber habe einen Elternabend mit einem MM vorbereitet, den Eltern gezeigt und sie darauf hingewiesen, dass ich den Kindern diese gute Methode näher bringen möchte. Das Echo war sehr positiv! Ich war noch nie so wenig nervös vor einem solchen Anlass.

Da ich drei Klassen gleichzeitig unterrichte, bin ich darauf angewiesen, die Übersicht nicht zu verlieren. Deshalb habe ich für jede Klasse das Matheprogramm in einem MM zusammengestellt. Schnell kann ich so herauslesen, was ich wissen möchte.

Auch in Zukunft werde ich mit den Schülern bei guten Gelegenheiten mindmappen. Ich möchte erreichen, dass sie mit der Zeit alleine klarkommen. Deshalb hoffe ich auf möglichst viele Erfolgserlebnisse.

 

Mindmapping mit Schülerinnen und Schülern der 2/3 Klasse - Theres Scheiwiller, Amriswil